{"id":1387,"date":"2015-11-17T14:14:22","date_gmt":"2015-11-17T19:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/eila.org\/de\/?page_id=1387"},"modified":"2020-09-15T17:38:50","modified_gmt":"2020-09-15T21:38:50","slug":"mission","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.eila.org\/de\/mission\/","title":{"rendered":"Unsere Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-1024x775.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2780\" width=\"768\" height=\"581\" srcset=\"https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-768x582.jpg 768w, https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-1536x1163.jpg 1536w, https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-2048x1551.jpg 2048w, https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-100x76.jpg 100w, https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-881x667.jpg 881w, https:\/\/www.eila.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Entente-1955-for-web-1200x909.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>Entente 1955<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Es gibt unter unseren Mitgliedern noch einige, welche die Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges nach 1945 leidvoll erfahren haben. Nicht nur der Krieg hat in Europa mehr als f\u00fcnf Jahre das Leben eines jeden dominiert, auch die Zeit danach war gepr\u00e4gt von wirtschaftlicher Depression und aufkommenden politischen sowie milit\u00e4rischen Feindseligkeiten.<\/p>\n<p>Geigen- und Bogenmacher, die gesamte Zunft, mussten einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren ertragen, in dem es sehr schwer war, ihrem Handwerk nachzugehen und damit einen Lebensunterhalt zu verdienen. Das Ausleben der eigenen k\u00fcnstlerischen Kreativit\u00e4t war in dieser Zeit f\u00fcr die meisten nur ein unerf\u00fcllbarer Traum.<\/p>\n<p>Auch wenn nach Kriegsende zun\u00e4chst kaum gesch\u00e4ftliche grenz\u00fcberschreitende Aktivit\u00e4ten bestanden, lebten alte, kollegiale Freundschaften wieder auf.<\/p>\n<p>So trafen sich im Oktober 1947 einige Experten in Paris, um die M\u00f6glichkeiten einer\u00a0 Stradivari-Ausstellung in Cremona zu er\u00f6rtern. Zwar wurde dieses Projekt letztendlich nicht realisiert, aber die Saat war gelegt f\u00fcr etwas, was sp\u00e4ter die Entente werden sollte; eine internationale Gruppierung von Experten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Internationalen Ausstellung \u00fcber zeitgen\u00f6ssischen Geigenbau 1949 in Den Haag schlug Max M\u00f6ller jr. vor, eine internationale Gesellschaft zu gr\u00fcnden, welche sich der Struktur nach an den bereits bestehenden nationalen Berufsverb\u00e4nden in Frankreich, Deutschland und der Schweiz sowie teilweise auch in Holland und Italien orientieren sollte. Daraufhin lud Charles Enel, Vize-Pr\u00e4sident des franz\u00f6sischen Geigenbauverbandes, seine ausl\u00e4ndischen Kollegen nach Paris zum allj\u00e4hrlichen Sainte-C\u00e9cile \u2013Treffen ein, um das weitere Vorgehen zu er\u00f6rtern.<\/p>\n<p>Das Ergebnis des Pariser Treffens \u00fcbertraf alle Erwartungen. Unter dem Vorsitz des Schweizers Eug\u00e8ne Tenucci, dem \u00e4ltesten anwesenden Kollegen, wurde ein provisorisches Komitee gegr\u00fcndet, welches eine Detailplanung erarbeiten und Empfehlungen aussprechen sollte. Die Mitglieder waren: William Beare (Pr\u00e4sident, England), Andrea Bisiach (Italien), Andr\u00e9 Dugad (Kassenwart, Frankreich), Georges Dupuy (Generalsekret\u00e4r, Frankreich), Charles Enel (Beisitzer, Frankreich), Emile Francais (Vizepr\u00e4sident Frankreich), Fridolin Hamma (Deutschland), Otto Hjorth (Skandinavien), Max M\u00f6ller jr. (Holland) und Henry Werro (Schweiz).<\/p>\n<p>Nachdem ein guter Fortschritt gemacht worden war, schlugen Henry Werro und Pierre Vidoudez (Pr\u00e4sident und Vize-Pr\u00e4sident des Schweizer Geigenbauerverbandes) f\u00fcr August 1950 eine Generalversammlung in Genf vor. Es galt zu diskutieren, wie die Vorschl\u00e4ge des Komitees umgesetzt werden k\u00f6nnten. Unter dem Vorsitz von zun\u00e4chst Emile Francais, sp\u00e4ter Charles Enel war auch dieses Treffen sehr erfolgreich. William Beare, der urspr\u00fcnglich diesen Posten inne hatte, war aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden zur\u00fcckgetreten.<\/p>\n<p>Eine von den franz\u00f6sischen Kollegen vorgeschlagene provisorische Verfassung wurde angeregt diskutiert. Man kam \u00fcberein, dass neben den anwesenden Kollegen auch Kollegen, die nicht in Genf anwesend sein konnten, aber ihre Unterst\u00fctzung zugesagt hatten, als Mitbegr\u00fcnder aufgef\u00fchrt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Am 25. \/ 26. November 1950 fand schlie\u00dflich das Gr\u00fcndungstreffen unter dem Vorsitz von Emile Francais statt, auf welchem die Vereinssatzung festgelegt wurde: Die Entente war geboren!<\/p>\n<p>Liste der Gr\u00fcndungsmitglieder:<\/p>\n<p>Leo Aschauer, Mittenwald<br \/>Jean Bauer, Angers<br \/>Fritz Baumgartner, Basel<br \/>William Beare, London<br \/>Andrea Bisiach, Milan<br \/>Andr\u00e9 Chardon, Paris<br \/>Robert Con\u00e9, Lyon<br \/>Andr\u00e9 Dugad, Paris<br \/>Georges Dupuy, Paris<br \/>Hans Edler, Munich<br \/>Charles Enel, Paris<br \/>Celestino Farotto, Milan<br \/>Emile Fran\u00e7ais, Paris<br \/>Pierre Gaggini, Nice<br \/>Pierre Gerber, Lausanne<br \/>Fridolin Hamma, Stuttgart<br \/>Walter Hamma, Stuttgart<br \/>Albert Phillips Hill, London<br \/>Desmond Hill, London<br \/>Arne Hjorth, Copenhagen<br \/>Cyril Jacklin, London<br \/>Max Millant, Paris<br \/>Roger Millant, Paris<br \/>Daniel Moinel, Paris<br \/>Max M\u00f6ller, Amsterdam<br \/>Giuseppe Ornati, Milan<br \/>Eugen Sprenger, Sigiswang<br \/>Eugen Tenucci, Z\u00fcrich<br \/>Marcel Vatelot, Paris<br \/>Hendrik Vermeer, Basel<br \/>Pierre Vidoudez, Geneva<br \/>Henry Werro, Bern<\/p>\n<p>Nach weiteren \u00dcberlegungen sowie juristischen Nachbesserungen wurden die Statuten schlie\u00dflich endg\u00fcltig bei einem Treffen in Mittenwald am 28.- 30. 7.1951 ratifiziert. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das provisorische Komitee durch ein satzungsgem\u00e4\u00dfes ersetzt, dem ein Delegierter aus jedem teilnehmenden Land angeh\u00f6rt. Das neue Komitee, vergleichbar mit dem heutigen, nur sehr viel kleiner, benennt den Vorstand bestehend aus Pr\u00e4sidenten, Vize-Pr\u00e4sidenten und als unabh\u00e4ngige Beigeordnete den Generalsekret\u00e4r sowie den Schatzmeister, beide ohne Stimmrecht. Man beschloss weiterhin, sich jedes Jahr zu treffen, 1952 in London und 1953 in Mailand.<\/p>\n<p>Der Hauptzweck der Entente war und ist es nach wie vor, die Bande der kollegialen Freundschaft zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Ziel ist es, den h\u00f6chsten handwerklichen Standard zu halten, den fachlichen Austausch zu f\u00f6rdern, sowie die Ausbildungsmethoden zu verbessern. Nicht zuletzt auch, um sich gegen die Industrialisierung des Metiers abzugrenzen. Unser Handwerk soll der Allgemeinheit soweit wie m\u00f6glich bekannt gemacht werden.<\/p>\n<p>Im hei\u00dfen Sommer 1953 in Mailand ging die Pr\u00e4sidentschaft von Emile Francais zu Desmond Hill \u00fcber, den Posten des Sekret\u00e4rs \u00fcbernahm Max M\u00f6ller von Georges Dupuy, welcher eine hervorragende Arbeit gemacht hatte, die Administration der Gr\u00fcndungsphase zu verwalten.<\/p>\n<p>1954 traf man sich in Kopenhagen und 1955 in Amsterdam, wo schlie\u00dflich Desmond Hill vorschlug, den Kongress nur alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Auf Amsterdam folgten sowohl 1957 als auch 1959 Paris. Andrea Bisiach \u00fcbernahm 1957 Pr\u00e4sidentschaft. Dieses Amt behielt er bis zum Kongress 1961 in London inne. Es war wieder Desmond Hill, der vorschlug, das Amt des Pr\u00e4sidenten alle zwei Jahre neu zu besetzen. Zudem sollte der kommende Kongress immer in dessen Heimatland stattfinden. Dieser Vorschlag fand gro\u00dfe Zustimmung, da er nicht nur die Organisation der Tagungen effizienter verteilte, sondern auch f\u00fcr einen regelm\u00e4\u00dfigen, frischen Wind in der F\u00fchrungsetage der Entente sorgen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Interessanterweise bestand die Mitgliedschaft w\u00e4hrend der f\u00fcnfziger Jahre ausschlie\u00dflich aus Europ\u00e4ern. In dieser Zeit waren die Schwierigkeiten, mit denen sich die Mitglieder auseinander zu setzen hatten, haupts\u00e4chlich die Infragestellung der etablierten Expertise, durch Leute wie Giovanni Iviglia und der Schweizer \u201eExpertenkammer\u201c. Hochkar\u00e4tige italienische Instrumente wurden regelm\u00e4\u00dfig mittels pseudo-wissenschaftlicher Methoden als F\u00e4lschungen deklariert. Nicht nur zur Verwirrung der Eigent\u00fcmer, sondern auch zur Verzweifelung der Experten.<\/p>\n<p>Auch wenn einige f\u00fchrende Mitglieder als \u201eWahrer\u201c einer ausgefeilten Verschw\u00f6rung galten, deren Ziel es alleine sei, die Musikerwelt zu betr\u00fcgen, war es stets das h\u00f6chste Ziel der Entente, nie falsche Expertise abzulegen.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 1960 Jahren schmolz die sog \u201eSchweizer Krise\u201c &#8211; als solche konnte sie zu der Zeit durchaus bezeichnet werden &#8211; gro\u00dfteils dahin. Die Kongresse in Amsterdam (1963), Stuttgart (1965), Angers (1967) und Kopenhagen (1969) waren in jeder Hinsicht sehr interessante Tagungen, mit einem guten, fachlichen Austausch und sehr netten sozialen Begegnungen. Zum Beispiel f\u00fchrt das Programm der Amsterdamer Tagung ein Komitee-Treffen am Sonntag den 30 Juni auf; die Abfahrt war erst am folgenden Freitag den 5 Juli vorgesehen. Montag und Dienstag gab es halbt\u00e4gliche Arbeitstreffen und am Mittwoch fand ein Besuch des Musikinstrumentenmuseums in Den Haag statt. Der Au\u00dfenstehende mag durchaus den Eindruck gewinnen, es handelte sich vordergr\u00fcndig um einen entspannten, gastronomisch gepr\u00e4gten Ausflug &#8211; gro\u00dfz\u00fcgig erm\u00f6glicht durch die holl\u00e4ndischen Kollegen, insbesondere Max M\u00f6ller und Johann St\u00fcber. Tats\u00e4chlich waren die Kongresse seit den sechziger Jahren auch immer gepr\u00e4gt von einer gro\u00dfen, herzlichen Gastfreundschaft.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Tagung in Kopenhagen 1969 machte Etienne Vatelot den Vorschlag, in den Jahren, in denen kein Kongress stattfinden w\u00fcrde, Treffen zu organisieren, welche als sog. \u201eWorking Days\u201c bekannt wurden. Bei diesen Treffen sollten die Arbeiten einzelner Meister bzw. Schulen im Detail studiert werden. Die Idee war, dass jeder ein oder mehrere relevante Instrumente zum Studium und Vergleich mitbringen w\u00fcrde. Diese Treffen gestalteten sich f\u00fcr die Entente \u00fcber Jahre hinweg zu einem gro\u00dfen Erfolg. Beim ersten Treffen 1970 in Paris war die Florentiner Schule das Thema. Es sollte allerdings nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass nicht alle mitgebrachten Instrumente dieser Schule zuzuordnen waren. Die \u201eWorking Days\u201c \u00e4hnelten den eigentlichen Tagungen mehr und mehr, nicht zuletzt auch vom organisatorischen Aufwand f\u00fcr die ausrichtenden Kollegen.<\/p>\n<p>1971 fand der Kongress in Genf unter dem Vorsitz von Pierre Vidoudez statt. Die internationale Mitgliedschaft wuchs schnell heran. Die gesamte Tagung 1973 in Harrogate, England, mit William Beare als Pr\u00e4sident, fand bei str\u00f6menden Regen statt. 1975 war das erste Treffen in den USA unter William Moennig jr. in Ocean City. 1977 war die Reihe erneut an Max Moeller, mit einem fantastischen Bootstrip auf dem Ysselmeer, und begleitet von angeregten Diskussionen \u00fcber verschiedene Restaurierungstechniken. Die siebziger Jahre endeten mit der Tagung 1979 in Mittenwald unter Walter Hamma.<\/p>\n<p>Etienne Vatelot w\u00e4hlte Cannes 1981 als Tagungsort. Das herrliche Wetter und das ber\u00fchmte Carlton Hotel mit seinem privaten Strand trug zum Gelingen bei. In Cannes machten wir auch erste Erfahrungen mit Simultan\u00fcbersetzungen \u2013 zuvor wurden alle Texte von dem multi-lingual begabten Pierre Vidoudez \u00fcbersetzt, welcher nicht ungl\u00fccklich war, seine Stimme in Zukunft schonen zu k\u00f6nnen. Pr\u00e4sident Gerhardt Neubauer richtete 1983 den Kongress in Wien aus, r\u00fcckblickend war sicher das mittelalterliche Banquet ein Highlight, bei dem alle G\u00e4ste in historischen Kost\u00fcmen gekleidet waren. Etwas weniger ereignisreich, aber nicht weniger herzlich, ging es 1985 in Cremona unter Sesto Rocchi zu, gefolgt 1987 mit Andrew Hill als Pr\u00e4sident, mit einem interessanten und sch\u00f6nen Treffen in London.<\/p>\n<p>Die Mitgliederzahlen der Entente stiegen weiterhin stetig an und \u00dcberlegungen kamen auf, die Aufnahmebedingungen zu ver\u00e4ndern. 1985 wurde die Entente 35 Jahre alt, viele Gr\u00fcndungsmitglieder waren mittlerweile ausgetreten bzw. verstorben. Mit Roland Baumgartner, Charles Beare und Berend M\u00f6ller fand sich ein Sub-Komitee zusammen, welches die Ziele der Entente neu reflektierte: Sollte beispielsweise die Mitgliederzahl beschr\u00e4nkt werden? Sollte ein Bewerber eingeladen werden oder soll er sich selber bewerben? Was k\u00f6nnen die Gr\u00fcnde einer Verweigerung der Aufnahme sein? Diese und viele weitere Fragen wurden diskutiert. Schlie\u00dflich kam man zu dem Schluss, dass es nach wie vor die Hauptpr\u00e4misse der Entente sei, die sozialen Kontakte zu pflegen und auszubauen, verbunden mit einem profunden fachlichen Austausch. Daraus best\u00e4tigte sich als Zugangsvoraussetzung eine wichtige Bedingung \u2013 welche immer mehr oder weniger bestanden hat &#8211; dass der Bewerber ausreichend fachliches Wissen mitbringt, welches er auch bereit ist, zu teilen. Die Diskussion dieses Komitees zeigte deutlich das Ressentiment gegen\u00fcber Mitgliedern, welche die Mitgliedschaft nur dazu nutzen, das Logo der Entente auf ihrem Briefkopf zu setzen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1989 brachte Pr\u00e4sident Hans Weisshaar den Kongress nach Washington D.C. In jeder Hinsicht ein erfrischendes Treffen, welches leider wenig sp\u00e4ter durch den tragischen Mord an Berend M\u00f6ller im nach hinein \u00fcberschattet wurde. In den neunziger Jahre fanden nicht weniger interessante Tagungen und \u201eWorking Days\u201c statt, ausgerichtet von den jeweiligen Pr\u00e4sidenten: Mads Hjorth (Kopenhagen, 1991), Roland Baumgartner (Basel, 1993), Serge Stam (Utrecht, 1995), Wolfgang B\u00fcnnagel (K\u00f6ln, 1997) und Charles Beare (Dublin, 1999). In diesem Jahrzehnt organisierten auch die Bogenmacher innerhalb der Entente mehr und mehr ihre eigenen, bogenspezifischen Themen, welche auch von gro\u00dfem Interesse f\u00fcr diejenigen Kollegen waren, die sich haupts\u00e4chlich mit Instrumenten befassten. Zudem wurden auch sog \u201eAssoziierte Mitglieder\u201c aufgenommen: Kollegen, welche sich entschieden haben, eher f\u00fcr Mitglieder der Entente zu arbeiten, als sich selbstst\u00e4ndig zu machen. Weiterhin wurde auch die Idee diskutiert, den Mitgliederkreis um sog. \u201eHonorary Members\u201c zu erweitern, Au\u00dfenstehende, die sich in besonderer Weise um unser Metier verdient gemacht haben.<\/p>\n<p>Das ist das, worauf wir im Jahr 2000 mit einigem Stolz zur\u00fcck schauen k\u00f6nnen: Die Entente begeht ihr 50. Jubil\u00e4um &#8211; verbunden mit Dankbarkeit gegen\u00fcber den Gr\u00fcndern, welche in schwierigen Zeiten eine Vision hatten und diese erfolgreich realisiert haben. Unsere \u00e4lteren Mitglieder schauen auch mit Nostalgie auf die Freundschaften zur\u00fcck, welche sie in den fr\u00fchen Jahren w\u00e4hrend der Tagungen geschlossen haben. Gleichzeitig k\u00f6nnen wir mit gro\u00dfem Optimismus in die Zukunft schauen, auf die Vermehrung des Wissens und der Qualit\u00e4t, welcher unsere Mitglieder sich verpflichtet f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Charles Beare<\/p>\n<p>Ehemaliger Pr\u00e4sident<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt unter unseren Mitgliedern noch einige, welche die Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges nach 1945 leidvoll erfahren haben. Nicht nur der Krieg hat in Europa mehr als f\u00fcnf Jahre das Leben eines jeden dominiert, auch die Zeit danach war gepr\u00e4gt von wirtschaftlicher Depression und aufkommenden politischen sowie milit\u00e4rischen Feindseligkeiten. 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